Heute sind Willi und Zottel nach Hause gefahren.
Für beide Pferde habe ich ein paar Gedanken zu Papier gebracht, um den Besitzern ein paar Anregungen und Tipps mit auf den Weg zu geben. Ich würde mich freuen, wenn ich die beiden im nächsten Jahr in einem Kurs bei mir - dann mit ihren Besitzern - wieder sehen würde.
Alles Gute ihr Beiden!
Willi und Zottel's Blog
Willi und Zottel im Ferienlager
Sonntag, 9. November 2014
Dienstag, 28. Oktober 2014
Dem schlechten Wetter zum Trotz
Das schlechte Wetter bremst leider unser Voranschreiten enorm. Selbst wenn es nicht regnet, ist der Boden aufgeweicht und nicht nutzbar.Willi freut sich natürlich. Er sieht aus wie ein kleines Ferkel und genießt die Pause von seinem Arbeitsalltag.
Am vergangenen Sonntag hat die Sonne aber sich noch mal Mühe gegeben und Willi mußte ran.
Zuerst hat er mich beim Unterricht vor Ort unterstützt. Er mußte stehenbleiben und auf mich achten, manchmal als Vorführobjekt herhalten. Mir hat es sehr gut gefallen, daß Willi bei manchnen Demonstrationen über die Verwendung des Sticks von sich aus auf mich zugekommen ist.
Natürlich war das nicht wirklich von mir gewünscht, dennoch zeigte er mir, daß er sich vor dem wilden "Gewedel" mit dem STick nicht fürchtet und vor allem als Lösung glaubt, daß es besser ist zu mir zu kommen, anstelle fortzulaufen und auszuweichen. Auch zeigt es, daß er sehr fokussiert auf mich war. Ein sehr guter Fortschritt. Auch senkt er gleich den Kopf und ist dabei sehr ruhig. Auch das begrüße ich. Einmal kamen Spaziergänger vorbei, die Willis Interesse weckten. Er stand frei udn ich mußte ihn nur kurz aus der Ferne erinnern, dann drehte er sich wieder zu mir.
Schließlich steige ich auf und frage die Dinge ab, die wir vor der Regenzeit begonnen haben einzuüben. Einfache Biegunng im Hals auf dem Zirkel, Headdown. Willi ist noch nicht bereit den Kopf locker fallen zu lassen, im SChritt wie im Trab. Auch mit dem Anhalten bin ich noch nicht ganz zufrieden.
Auch beim Reiten muß er m ich im Unterricht unterstützen, Dinge vormachen oder das Unterrichtspferd "abholen" oder mitziehen. Das macht er wiederum sehr gut. Mein Plan Willi einen Job zu geben geht auf. Soblad er die Aufgabe hat, mich zu unterstützen ist er sehr konzentriert und arbeitet nicht gegen mich, sondern mit mir.
Also nutzen wir das gleichund versuchen zum ersten Mal, die Plane mitzunehmen. Unser Job ist es, die Plane von A nach B zu bringen. Und Willi glänzt. Er ist noch unsicher, vor allem auf der rechten Seite - trotzdem löst er die Aufgabe ohne in Panik zu geraten. Sein Kopf versucht immer wieder tiefer zu gehen und das Problem entspannt zu lösen. Hervorragend. Willi hat gelernt, daß Kopflos-Sein Probleme nicht löst. Ich bin happy, Willi ist stolz auf sich selbst und Zottel applaudiert.
Am vergangenen Sonntag hat die Sonne aber sich noch mal Mühe gegeben und Willi mußte ran.
Zuerst hat er mich beim Unterricht vor Ort unterstützt. Er mußte stehenbleiben und auf mich achten, manchmal als Vorführobjekt herhalten. Mir hat es sehr gut gefallen, daß Willi bei manchnen Demonstrationen über die Verwendung des Sticks von sich aus auf mich zugekommen ist.
Natürlich war das nicht wirklich von mir gewünscht, dennoch zeigte er mir, daß er sich vor dem wilden "Gewedel" mit dem STick nicht fürchtet und vor allem als Lösung glaubt, daß es besser ist zu mir zu kommen, anstelle fortzulaufen und auszuweichen. Auch zeigt es, daß er sehr fokussiert auf mich war. Ein sehr guter Fortschritt. Auch senkt er gleich den Kopf und ist dabei sehr ruhig. Auch das begrüße ich. Einmal kamen Spaziergänger vorbei, die Willis Interesse weckten. Er stand frei udn ich mußte ihn nur kurz aus der Ferne erinnern, dann drehte er sich wieder zu mir.
Schließlich steige ich auf und frage die Dinge ab, die wir vor der Regenzeit begonnen haben einzuüben. Einfache Biegunng im Hals auf dem Zirkel, Headdown. Willi ist noch nicht bereit den Kopf locker fallen zu lassen, im SChritt wie im Trab. Auch mit dem Anhalten bin ich noch nicht ganz zufrieden.
Auch beim Reiten muß er m ich im Unterricht unterstützen, Dinge vormachen oder das Unterrichtspferd "abholen" oder mitziehen. Das macht er wiederum sehr gut. Mein Plan Willi einen Job zu geben geht auf. Soblad er die Aufgabe hat, mich zu unterstützen ist er sehr konzentriert und arbeitet nicht gegen mich, sondern mit mir.
Also nutzen wir das gleichund versuchen zum ersten Mal, die Plane mitzunehmen. Unser Job ist es, die Plane von A nach B zu bringen. Und Willi glänzt. Er ist noch unsicher, vor allem auf der rechten Seite - trotzdem löst er die Aufgabe ohne in Panik zu geraten. Sein Kopf versucht immer wieder tiefer zu gehen und das Problem entspannt zu lösen. Hervorragend. Willi hat gelernt, daß Kopflos-Sein Probleme nicht löst. Ich bin happy, Willi ist stolz auf sich selbst und Zottel applaudiert.
Freitag, 10. Oktober 2014
Christo auf der Pferdeweide
Die Zeit der sintflutartigen Regenfälle hat begonnen und schränkt unsere Trainingsfortschritte empfindlich ein. ABer jeder kennt ja die Weisheit:
Das sieht auch Willi so, und deshalb hat er seinen Regenmantel schon einmal angezogen :-)
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.
Das sieht auch Willi so, und deshalb hat er seinen Regenmantel schon einmal angezogen :-)
Für Willi, der bisher nicht mal eine simple Plastiktüte an seinem Körper ertragen konnte, ist das eine große Leistung. Der Strick hängt durch, sein Hals und KOpf sind tief, der SChweif schlägt nicht. Die Ohren sind aufmerksam, aber nicht gestresst nach hinten gerichtet.
Toll findet er die Plane nicht, aber er vertraut darauf, daß ich dafür sorge, daß ihm nichts passieren wird. Das war unser Ziel und wir haben sehr gut abgeschlossen.
PS:
Something to think about: Müssen Pferde alles "toll" finden, was wir Menschen mit ihnen tun?
Montag, 6. Oktober 2014
Entdeckungsreise
Willis Training besteht immernoch überwiegend aus Wiederholungen in allen Variationen. Bis eine Verbindung zu einem Pferd fest ist, ist es ein langer Weg. Willis Skepsis macht es uns nicht unbedingt einfacher.
Am Boden ist er recht gut abrufbar, doch seine Mißtrauen steht uns noch im Weg. Sein erster Gedanke ist erst "weg", dann "komm zu mir". Viele Dinge kommen dafür als Ursache in Frage: Seine Vorausbildung, mögliches Fremdtraining, selbst erlernte Verhaltensmuster der letzten Jahre, die Dauer mit denen das Pferd mit diesem Verhalten (absichtlich, oder unabsichtlich) bestätigt wurde und natürlich die Skepsis, das Alte abzulegen und dem Neuen zu vertrauen.
Willi braucht von mir immer wieder eine kurze Bestätigung, daß unser Training immer gleich ist. Dann kooperiert er sehr gut. Aber an seiner Haltung sehe ich immernoch Mißtrauen in die Beständigkeit der Dinge. Möchte Willis Besitzerin hier weitermachen, wird in der Zukunft eine lange Zeit immer wieder und immer wieder bestätigen müssen, bis Willi wirklich glaubt. Das kann schon mal zur Geduldsprobe werden.
Am Boden stelle ich verstärkt Widerwillen in der Schulter fest. Die rechte Seite wird zu Willis besonderer Herausforderung.
In der Woche sind wir auch mehrfach geritten. Noch immer gestalten sich die Übungen hier einfach. Anhalten, zuhören, Biegung im Hals und Genick. Ich reite am Knotenhalfter, hier konzentriert sich Willi besser. Trotzdem Widerwillen beim Nachgeben des Genickes. Auf dem Zirkel fällt er - je nach dem auf welcher Hand wir sind - auf die innere SChulter, oder bricht nach außen aus. Besonders rechts spüre ich auch ier wieder größere Schwierigkeiten. Willi kommt nun am Zügel öfter ins Headdown und versucht Entspannung zu finden. Im Headdown kann er die Zirkellinie gar nicht mehr halten und läuft gerade aus. Zu Beginn fällt das Pferden oft schwer. Manchmal versucht er sich auch die Zügel zu nehmen, der weiß was er will :-) Je länger wir beide trainieren, desto mehr erkenne ich einen versteckten, mutigen Kämpfer unter seinem Pelz, der ganz auch eine ganz klare Meinung hat.
Sobald Willi in allen drei Gangarten das Genick williger gibt und mehr auf das Gefühl zwischen uns hört, werden wir beginnen, die Zügeleinwirkung zu reduzieren.
Am Boden ist er recht gut abrufbar, doch seine Mißtrauen steht uns noch im Weg. Sein erster Gedanke ist erst "weg", dann "komm zu mir". Viele Dinge kommen dafür als Ursache in Frage: Seine Vorausbildung, mögliches Fremdtraining, selbst erlernte Verhaltensmuster der letzten Jahre, die Dauer mit denen das Pferd mit diesem Verhalten (absichtlich, oder unabsichtlich) bestätigt wurde und natürlich die Skepsis, das Alte abzulegen und dem Neuen zu vertrauen.
Willi braucht von mir immer wieder eine kurze Bestätigung, daß unser Training immer gleich ist. Dann kooperiert er sehr gut. Aber an seiner Haltung sehe ich immernoch Mißtrauen in die Beständigkeit der Dinge. Möchte Willis Besitzerin hier weitermachen, wird in der Zukunft eine lange Zeit immer wieder und immer wieder bestätigen müssen, bis Willi wirklich glaubt. Das kann schon mal zur Geduldsprobe werden.
Am Boden stelle ich verstärkt Widerwillen in der Schulter fest. Die rechte Seite wird zu Willis besonderer Herausforderung.
In der Woche sind wir auch mehrfach geritten. Noch immer gestalten sich die Übungen hier einfach. Anhalten, zuhören, Biegung im Hals und Genick. Ich reite am Knotenhalfter, hier konzentriert sich Willi besser. Trotzdem Widerwillen beim Nachgeben des Genickes. Auf dem Zirkel fällt er - je nach dem auf welcher Hand wir sind - auf die innere SChulter, oder bricht nach außen aus. Besonders rechts spüre ich auch ier wieder größere Schwierigkeiten. Willi kommt nun am Zügel öfter ins Headdown und versucht Entspannung zu finden. Im Headdown kann er die Zirkellinie gar nicht mehr halten und läuft gerade aus. Zu Beginn fällt das Pferden oft schwer. Manchmal versucht er sich auch die Zügel zu nehmen, der weiß was er will :-) Je länger wir beide trainieren, desto mehr erkenne ich einen versteckten, mutigen Kämpfer unter seinem Pelz, der ganz auch eine ganz klare Meinung hat.
Sobald Willi in allen drei Gangarten das Genick williger gibt und mehr auf das Gefühl zwischen uns hört, werden wir beginnen, die Zügeleinwirkung zu reduzieren.
Dienstag, 30. September 2014
zwischenbericht
In den letzten Tagen haben wir ordnungsgemäß wiederholt und geübt. Besonders lag mein Augenmerk diesmal auf Willi und seinen Überreaktionen
Willi, der ja fremde Dinge gar nich tan seinem Körper mag, mußte diese Woche so einiges Fremdes über sich ergehen lassen. Einkaufstüten, Tüten mit Heu, Kinderrechen, und WAssersäcke (H2OBag) für die SChubkarre. Zum Ende der Woche kamen die ganzen Dinge auch noch aus einem Hinterhalt auf ihn zu. Willi fand das gar nicht witzig, doch er gibt sich große Mühe. Noch immer mißtraut er einigen Dingen, doch er kämpft. Er hat gelernt, daß das Problem anschauen sollte, besser noch auf es zutreten. Ich habe mir seine Angst zu nutze gemacht, und erkläre ihm gleichzeitig, daß er immer Hilfe findet, wenn er zu mir kommt.
So hat er nun mehrere Möglichkeiten bekommen, mit Problemen umzugehen. Wir mußten auch viel mit dem Stick üben, denn wenn er nich taufmerksam ist, reagiert er schnell über, wenn der Stick in seine Nähe kommt. Doch Willi macht große Fortschritte. Mittlerweile kann man ihn vorsichtig auf der Weide ohne Halfter abrufen. Selbst, wenn man dabei mit einer bösen Tüte wedelt :-) Weil er so gute Fortschritte macht, baue ich ganz langsam die nächste Übung mit ein: SChulterkontrolle.
Willi mußte auch noch als Reitpony herhalten. ERst mal will ich ihn von oben kennenlernen, ganz ähnlich, wie es am Boden gemacht habe. Ich teste, ich frage, und ich probiere aus und warte auf seine Antworten.
Dabei ist mir aufgefallen, daß Willi sich gern die Zügel nimmt, mit dme Gebiss stärker wie mit dem Knotenhalfter. Je nach dem, was ich von ihm am Zügel erwarte, zeigt er auch etwas Unwillen. Da Willi aber nach einigen Versuchen kooperativer wird, gehe ich weniger von einem gesundheitlichen Problem aus. Beim zweiten Mal ist er schon deutlich entspannter. Diesmal versuche ich es direkt mit Knotenhalfter. Da ich das Pferd reiterlich nicht kenne, überprüfe ich zuerst die Bremse und die Nachgiebigkeit im Hals.
Auf Zügelzug hält Willi korrekt an, doch ich möchte das gern noch in der Zukunft etwas verbessern. Ziel ist es, daß Willi ohne benutzen der Zügel sein Tempo verringert. Im Hals entdecke ich ein paar (nicht ungewöhnliche) Steifheiten. Im Stand fällt ihm das Nachgeben leichter, sobald wir in Bewegung sind, wird es schwierig. Auf der Rechten Seite spüre ich deutlichere Probleme wie auf der linken, die sind mir am Boden auch schon aufgefallen und ich werde gezielt daran arbeiten müssen.
Als ein Spaziergänger kommt, glotzt sich Willi fest und kann sich nicht mehr bewegen. Auch hier wird noch ARbeit vor uns liegen.
Der kleine Zottel hat die letzten Tage nicht viel arbeiten müssen. Mir aber schon deutlich gezeigt, daß hier noch ein paar große Baustellen bei den Basics sind. Zottel ist ohne Halfter bei weitem noch nciht so gut abrufbar wie Willi. Wir arbeiten daran.
Willi, der ja fremde Dinge gar nich tan seinem Körper mag, mußte diese Woche so einiges Fremdes über sich ergehen lassen. Einkaufstüten, Tüten mit Heu, Kinderrechen, und WAssersäcke (H2OBag) für die SChubkarre. Zum Ende der Woche kamen die ganzen Dinge auch noch aus einem Hinterhalt auf ihn zu. Willi fand das gar nicht witzig, doch er gibt sich große Mühe. Noch immer mißtraut er einigen Dingen, doch er kämpft. Er hat gelernt, daß das Problem anschauen sollte, besser noch auf es zutreten. Ich habe mir seine Angst zu nutze gemacht, und erkläre ihm gleichzeitig, daß er immer Hilfe findet, wenn er zu mir kommt.
So hat er nun mehrere Möglichkeiten bekommen, mit Problemen umzugehen. Wir mußten auch viel mit dem Stick üben, denn wenn er nich taufmerksam ist, reagiert er schnell über, wenn der Stick in seine Nähe kommt. Doch Willi macht große Fortschritte. Mittlerweile kann man ihn vorsichtig auf der Weide ohne Halfter abrufen. Selbst, wenn man dabei mit einer bösen Tüte wedelt :-) Weil er so gute Fortschritte macht, baue ich ganz langsam die nächste Übung mit ein: SChulterkontrolle.
Willi mußte auch noch als Reitpony herhalten. ERst mal will ich ihn von oben kennenlernen, ganz ähnlich, wie es am Boden gemacht habe. Ich teste, ich frage, und ich probiere aus und warte auf seine Antworten.
Dabei ist mir aufgefallen, daß Willi sich gern die Zügel nimmt, mit dme Gebiss stärker wie mit dem Knotenhalfter. Je nach dem, was ich von ihm am Zügel erwarte, zeigt er auch etwas Unwillen. Da Willi aber nach einigen Versuchen kooperativer wird, gehe ich weniger von einem gesundheitlichen Problem aus. Beim zweiten Mal ist er schon deutlich entspannter. Diesmal versuche ich es direkt mit Knotenhalfter. Da ich das Pferd reiterlich nicht kenne, überprüfe ich zuerst die Bremse und die Nachgiebigkeit im Hals.
Auf Zügelzug hält Willi korrekt an, doch ich möchte das gern noch in der Zukunft etwas verbessern. Ziel ist es, daß Willi ohne benutzen der Zügel sein Tempo verringert. Im Hals entdecke ich ein paar (nicht ungewöhnliche) Steifheiten. Im Stand fällt ihm das Nachgeben leichter, sobald wir in Bewegung sind, wird es schwierig. Auf der Rechten Seite spüre ich deutlichere Probleme wie auf der linken, die sind mir am Boden auch schon aufgefallen und ich werde gezielt daran arbeiten müssen.
Als ein Spaziergänger kommt, glotzt sich Willi fest und kann sich nicht mehr bewegen. Auch hier wird noch ARbeit vor uns liegen.
Der kleine Zottel hat die letzten Tage nicht viel arbeiten müssen. Mir aber schon deutlich gezeigt, daß hier noch ein paar große Baustellen bei den Basics sind. Zottel ist ohne Halfter bei weitem noch nciht so gut abrufbar wie Willi. Wir arbeiten daran.
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