Heute hat Zottel die Hauptrolle spielen dürfen, während sein Freund Willi zugeschaut hat.
Da Willi sich nicht einverstanden zeigt, als ich Zottel aus der Weide holen will, einigen wir uns darauf, daß Willi dem Zotteltraining beiwohnen darf. Allerdings muß er Abstand von uns halten, das findet Willi erst mal merkwürdig und fragt immer wieder an, ob er nun neben uns bleiben darf.
Zottel wirkt erst mal irritiert und hat einen skeptischen Blick. Ich streiche ihn mit Willis Tüte und auch dem Stick ab, um zu sehen wie Zottel über solche Dinge denkt. Er steht ruhig, aber sein Blick bleibt skeptisch, das berücksichtige ich für das weitere Training.
Zottel kennt offenbar kein Ausweichen mit der Hinterhand, ich muß mit dem Seil helfen. Auch Rückwärts fällt ihm schwer, ohne, daß ich am Seil helfe. Seine Kopfhaltung und der Blick verraten mir, daß Zottel nicht ganz glücklich über meine freundlichen Fragen ist. Nach 20 Minuten mit langen Pausen beginnt Zottel das erste mal den Kopf zu senken. Dann hören wir auf.
Sein Freund Willi, der sich uns die ganze Zeit versucht aufzudrängen, bekommt gleichauch noch eine extra Einheit. Die Tüte liegt noch griffbereit, diesmal versuche ich es ohne Halfter. Nach 15 Minuten hat Willi verstanden, daß er das Problem besser anschauen sollte. Er beginnt zur Tüte zu kommen, anstatt von ihr wegzulaufen. Dabei belasse ich es für heute.
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