Montag, 15. September 2014

Maus und die beiden Jungs.

Willi ist heute morgen dran und schaut gleich skeptisch, als ich um 8.30 Uhr auf der Weide stehe und mit dem Halfter winke. Er entspannt sich, als ich das Halfter dran mache und kleine Wiederholungen abfrage. WEnn ihm etwas vertraut ist, fühlt er sich gleich wohler und wir können besser an neuen Dingen arbeiten.

Noch immer ist er dem Stick und dem Seilchen skeptisch gegenüber. Wir arbeiten daran hier mehr Vertrauen zu finden. Da er gut folgt und sich entspannt, erhöhe ich den Schwierigkeitsgrad und verlange, daß er mir schneller folgt. Diese Übung ist neu und er fühlt sich gleich wieder unsicher. Nach einigen Versuchen findet er aber doch die Lösung und versucht von sich aus, die Emotionen runter zu fahren.

Hier werden wir noch etwas länger dran arbeiten müssen. Wenn der  Stick sich bewegt und er gleichzeitig beschleunigen muß, ist er schnell irritiert. Das wird unsere Aufgabe für die kommende Woche sein.

Nach dem Training lasse ich Maus zu den beiden Jungs. Die Aufregung war zuerst groß, also nehme ich Maus ans Halfter und gebe vor etwas mit ihr zu üben. Zwei Positive Dinge entstehen daraus:
Maus muß sich trotz der beiden schicken Kerle auf mich konzentrieren und die beiden Jungs lernen, daß sie nicht zu jedem Pferd hinlaufen dürfen, was auf der Weide steht, wenn ein Mensch das nicht möchte.
Ich vermeide dabei nach MÖglichkeit Willi und Zottel wegzuschicken, denn das wirkt sich nachteilig auf unsere Liberty-Arbeit aus. Sie sollen nur einen gewissen Abstand einhalten. Nachdem alle sich beruhigt haben, lasse ich Maus los.

Die ist offenbar sehr verwirrt, denn zielstrebig steuert sie auf Willi zu, dem sie schon seit den letzten Wochen die ganze Zeit schöne Augen gemacht hat. Doch offenbar geht der betörende GEruch gar nicht von Willi aus, sondern von Zottel. Der steht auch gleich neben ihr und gibt sein Bestes. Irritiert über den Zwerg, der halb unter ihr steht und sie ableckt, bleibt sie aber dennoch still und scheint nach 10 Minuten sehr verliebt zu sein in den kleinen Zottel.

Der Willi hält sich abseits, die nachfolgenden Szenen sind leider nicht mehr jugendfrei und Willi geht in Ruhe fressen, während Maus und ZOttel sich gegenseitig anquieken.

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